In Bewegung bleiben

Die Welt ist im Umbruch. Und ich denke ans Laufen.

Ist das eine Art von Flucht, wie man immer wieder lesen kann? Ist das verwerflich? Oder ist das am Ende sogar gut?

Vielleicht spielt es aber auch schlicht keine Rolle, was ich derweil tue und denke. Ich versuche einfach in Bewegung zu bleiben. Und ich möchte meinen Gedanken heute einfach mal ihren Lauf lassen, auch wenn sie ein wenig vom mühelosen Laufen abschweifen.

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Angst beim nächtlichen Waldlauf?

Ein Lichtkegel in finsterer Nacht

Meine Welt beschränkt sich auf die zehn Meter Waldweg vor mir. Außen herum das dunkle Nichts, dazwischen ein ganz schmaler Streifen Halbdunkel, in dem sich Baumstamm an Baumstamm reiht.

Unter meinen Füßen knirscht kaum hörbar der natürliche Untergrund aus Stein, Erde und Laub. Das dominierende Geräusch ist, trotz lockerem Lauftempo, meine Atmung. Weit entfernt von schwer – nein, einfach meine gewohnte Nasenatmung – nur ein wenig schneller als sonst.

„Anders ist, dass die Atmung in dieser stillen Dunkelheit zum dominierenden Geräusch wird.“

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Der Läufer und die Energie

Über den individuellen Energielevel und das Laufen

Die Tage sind selten geworden, an denen ich mich zum Laufen aufraffen muss. Aber es gibt sie noch. Gestern war so ein Tag.

Ich fühlte mich ohne ersichtlichen Grund schlapp und ausgelaugt. Die Arbeit hatte schon keinen Spaß gemacht, ich war ungeduldig und selbst meinem kleinen Sohn entging meine mäßige Laune nicht.

Als ich gegen Abend dann hätte Laufen gehen können – keine Energie mehr… Der Läufer und die Energie weiterlesen