Die Dschungelpatrouille

Der Dschungel liegt in Bayern

Es ist verdammt dunkel in diesem Waldstück nicht weit von Ebersberg. „Pflatsch“ schon wieder steckt der Fuß bis zum Knöchel im Schlamm.

Der Trail schlängelt sich auf und ab, südlich entlang der Wildschutzzone im Ebersberger Forst, eine echte Sahnestrecke, egal ob laufend oder bikend. An schönen Tagen krönt ein herrliches Alpenpanorama den landschaftlich und technisch faszinierenden Pfad.

Jetzt ist es anders, es ist stockdunkel, nass und mit 2 bis 3 Grad auch kalt. Ein kalter Dschungel – im bayerischen Süden.

Der Lichtkegel meiner Stirnlampe scannt den Untergrund, der Läufer hinter mir findet den Weg auch ohne Licht – er verlässt sich ganz auf die Wahrnehmung seiner Füße.

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Der Lauf des friedvollen Kriegers

Laufen und Achtsamkeit

Die Beschäftigung mit der vielzitierten Achtsamkeit hat es mir angetan. Immer wieder taucht sie auf und ich fühle, dass ich mich noch mehr mit ihr befassen sollte.

Beim Laufen tue ich mir jedoch hin und wieder schwer mit ihr. Passen Laufen und Achtsamkeit vielleicht gar nicht so gut zusammen? Ist Laufen wirklich eine meditative Bewegungsform?

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Laufen mit Arthrose

Kampf dem Verschleiß – über das Laufen mit Arthrose.

In der Konsumgesellschaft ist Verschleiß allgegenwärtig. Er ist dort nicht einmal negativ belegt, denn unsere Wirtschaft braucht ihn. Ohne immer schnelleren Verschleiß lassen sich Wirtschaftswachstum und Wohlstand nicht so einfach aufrechterhalten. Schon so mancher Hersteller soll an der Haltbarkeit seiner Produkte eingegangen sein.

Auch wir Läufer sind dem Verschleiß gegenüber nicht immer negativ eingestellt. Der Kauf neuer Laufschuhe zum Beispiel lässt sich vor dem eigenen Gewissen (und der Frau) einfach besser rechtfertigen, wenn das alte Paar deutliche Verschleißspuren aufweist.

Doch wenn es um den körperlichen Verschleiß geht, dann hört der Spaß für uns Läufer schnell auf. Häufig kämpfen auch wir dabei mit dem Verschleiß der Gelenke, den man bei überdurchschnittlicher Ausprägung als Arthrose bezeichnet. Laufen mit Arthrose weiterlesen

Die Kraft der Niemandszeit

Laufen zur Niemandszeit.

Nein, kein Bericht vom langen, einsamen Nachtlauf durch verschneite Wälder, wie ich ihn schon so lange vorhabe. Der muss noch etwas warten. Die Niemandszeit ist mein neues Synonym für den Januar.

In der Niemandszeit drücke ich den Reset-Knopf. Die Kraft der Niemandszeit weiterlesen

Die Maffetone Methode

Schon von der Maffetone Methode gehört?

Seit seinem Bestseller „Born to Run“ ist Christopher McDougall fast jedem lesenden Läufer ein Begriff. Und erneut berichtet er in seinem aktuellen Buch von einer kleinen Trainingsrevolution, erdacht vor Jahren von einem gewissen Phil Maffetone.

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Läufer, verpasse das Leben nicht!

„Läufer, verpasse das Leben nicht, indem Du darüber nachdenkst, ob Du es verpasst.“

Der Jahreswechsel ist die passende Zeit über erfüllte und verpasste Träume nachzudenken. Jetzt werden neue Pläne geschmiedet, und natürlich soll dieses Jahr alles besser werden. Die Pläne des Vorjahres sind jetzt Schnee von gestern.

Für uns Läufer gab es noch nie so viele Anregungen für große Pläne und Träume wie heute. Dafür sorgt ein unerschöpfliches Angebot vom einfachen Stadtmarathon bis hin zum mehrtägigen Selbstversorger-Trail-Spektakel durch die Berge dieser wunderbaren Welt.

Doch Vorsicht! So schön die großen Ziele – so groß die Gefahr, das Wesentliche auf dem Weg dorthin zu verpassen…

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Laufen in der Woche des Drachen

Beschäftigten mich vergangene Woche noch die ganz großen Themen unserer Zeit, war ich diese wieder zurück im Kleinen, im ganz normalen Wahnsinn des Alltags.

Beenden möchte ich die „Woche des Drachen“, so habe ich sie gerade spontan getauft, deshalb mit einem Blogbeitrag, der zumindest einen kleinen Tabubruch für mich darstellt.

Eigentlich sollen nämlich Themen im Mittelpunkt meiner Beiträge stehen. Und trotzdem möchte ich dieses Mal einfach nur erzählen…

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In Bewegung bleiben

Die Welt ist im Umbruch. Und ich denke ans Laufen.

Ist das eine Art von Flucht, wie man immer wieder lesen kann? Ist das verwerflich? Oder ist das am Ende sogar gut?

Vielleicht spielt es aber auch schlicht keine Rolle, was ich derweil tue und denke. Ich versuche einfach in Bewegung zu bleiben. Und ich möchte meinen Gedanken heute einfach mal ihren Lauf lassen, auch wenn sie ein wenig vom mühelosen Laufen abschweifen.

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Angst beim nächtlichen Waldlauf?

Ein Lichtkegel in finsterer Nacht

Meine Welt beschränkt sich auf die zehn Meter Waldweg vor mir. Außen herum das dunkle Nichts, dazwischen ein ganz schmaler Streifen Halbdunkel, in dem sich Baumstamm an Baumstamm reiht.

Unter meinen Füßen knirscht kaum hörbar der natürliche Untergrund aus Stein, Erde und Laub. Das dominierende Geräusch ist, trotz lockerem Lauftempo, meine Atmung. Weit entfernt von schwer – nein, einfach meine gewohnte Nasenatmung – nur ein wenig schneller als sonst.

„Anders ist, dass die Atmung in dieser stillen Dunkelheit zum dominierenden Geräusch wird.“

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