Urlaub vom Laufen

Durchhängen

Braucht man Urlaub vom Laufen? Das Laufen gehört längst fest in meinen Alltag, gerade so wie die Ausübung meines Berufes oder die Zubereitung des Frühstücks. Ich kann leider nicht so viel Zeit mit Laufen wie mit Arbeiten verbringen, aber ich tue es zumindest genauso regelmäßig.

Im Gegensatz zum Broterwerb empfinde ich es auch nie als Last. Das liegt wohl auch daran, dass ich nicht mehr im klassischen Sinne trainiere, sondern einfach laufe um des Laufens willen. Und trotzdem hatte ich in den vergangenen zwei Wochen einen echten Durchhänger. Und das kam so… Urlaub vom Laufen weiterlesen

Die Dschungelpatrouille

Der Dschungel liegt in Bayern

Es ist verdammt dunkel in diesem Waldstück nicht weit von Ebersberg. „Pflatsch“ schon wieder steckt der Fuß bis zum Knöchel im Schlamm.

Der Trail schlängelt sich auf und ab, südlich entlang der Wildschutzzone im Ebersberger Forst, eine echte Sahnestrecke, egal ob laufend oder bikend. An schönen Tagen krönt ein herrliches Alpenpanorama den landschaftlich und technisch faszinierenden Pfad.

Jetzt ist es anders, es ist stockdunkel, nass und mit 2 bis 3 Grad auch kalt. Ein kalter Dschungel – im bayerischen Süden.

Der Lichtkegel meiner Stirnlampe scannt den Untergrund, der Läufer hinter mir findet den Weg auch ohne Licht – er verlässt sich ganz auf die Wahrnehmung seiner Füße.

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Der Lauf des friedvollen Kriegers

Laufen und Achtsamkeit

Die Beschäftigung mit der vielzitierten Achtsamkeit hat es mir angetan. Immer wieder taucht sie auf und ich fühle, dass ich mich noch mehr mit ihr befassen sollte.

Beim Laufen tue ich mir jedoch hin und wieder schwer mit ihr. Passen Laufen und Achtsamkeit vielleicht gar nicht so gut zusammen? Ist Laufen wirklich eine meditative Bewegungsform?

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Läufer, verpasse das Leben nicht!

„Läufer, verpasse das Leben nicht, indem Du darüber nachdenkst, ob Du es verpasst.“

Der Jahreswechsel ist die passende Zeit über erfüllte und verpasste Träume nachzudenken. Jetzt werden neue Pläne geschmiedet, und natürlich soll dieses Jahr alles besser werden. Die Pläne des Vorjahres sind jetzt Schnee von gestern.

Für uns Läufer gab es noch nie so viele Anregungen für große Pläne und Träume wie heute. Dafür sorgt ein unerschöpfliches Angebot vom einfachen Stadtmarathon bis hin zum mehrtägigen Selbstversorger-Trail-Spektakel durch die Berge dieser wunderbaren Welt.

Doch Vorsicht! So schön die großen Ziele – so groß die Gefahr, das Wesentliche auf dem Weg dorthin zu verpassen…

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Angst beim nächtlichen Waldlauf?

Ein Lichtkegel in finsterer Nacht

Meine Welt beschränkt sich auf die zehn Meter Waldweg vor mir. Außen herum das dunkle Nichts, dazwischen ein ganz schmaler Streifen Halbdunkel, in dem sich Baumstamm an Baumstamm reiht.

Unter meinen Füßen knirscht kaum hörbar der natürliche Untergrund aus Stein, Erde und Laub. Das dominierende Geräusch ist, trotz lockerem Lauftempo, meine Atmung. Weit entfernt von schwer – nein, einfach meine gewohnte Nasenatmung – nur ein wenig schneller als sonst.

„Anders ist, dass die Atmung in dieser stillen Dunkelheit zum dominierenden Geräusch wird.“

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Mein Laufblog. Der erste Schritt

Beim Schreiben dieser Zeilen fühle ich mich gerade ähnlich wie an der Startlinie zu einer neuen Laufdistanz. Auch ein neues Laufabenteuer beginnt immer mit dem ersten Schritt.

Das ist jetzt auch ein first step – diesmal als Blogger.

Als Läufer bin ich schon lange unterwegs. In den letzten Jahren zunehmend auf der Suche nach mehr Leichtigkeit beim Laufen statt nach besseren Laufzeiten.

Der Fokus-Wechsel erfolgte nicht ganz freiwillig. Über das warum erfährst Du bei Interesse unter „Über mich und meinen Blog“ mehr.

Heute fühle ich mich dadurch bereichert.

„Auf diesen Seiten möchte ich zukünftig darüber berichten, wie ich bei der Suche nach mehr Leichtigkeit vorankomme.“

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