Viel Zeit

Viel Zeit? Schon der Titel meines Beitrags lässt einen Fehler des Autors vermuten. Oder soll das eine Provokation sein? Wer hat heute schon Zeit, und dann auch noch viel davon?

Wer gerne lange Strecken läuft, der kann gar nicht genug Zeit haben. Der kämpft um die tägliche Lücke dafür, der beschwört am Wochenende Ärger mit der Partnerin herauf, wenn der Long Run zum wiederholten Male mit dem Familienausflug kollidiert. Der tut alles für mehr Zeit.

Doch manchmal hat man als Läufer auch einfach zu viel davon…

 

Zeit ist kostbar

Wenn ich mich in meinem Umfeld so umhöre, was sich die Menschen gerade zu Jahresbeginn wünschen, dann höre ich neben einer guten Gesundheit sehr oft eben auch „mehr Zeit“.

Gemeint ist damit primär natürlich mehr Freizeit, d.h. mehr Zeit für sich und die Familie. Bei Freunden mit Kindern im Einzelfall durchaus auch mal mehr Zeit für das berufliche Engagement.

Jedenfalls nehme ich den Wunsch nach mehr Zeit deutlich stärker wahr, als den nach mehr Geld oder materiellen Dingen. Ich selbst bewerte Zeit sowieso deutlich höher als Geld.

Dies liegt sicherlich auch daran, dass es mir und den meisten Menschen in meinem Umfeld zumindest so gut geht, dass wir unsere Grundbedürfnisse im Alltag ohne allzu großen Kampf befriedigen können. Das ist schön und ich bin sehr dankbar dafür.

Erkauft haben wir uns das in den meisten Fällen aber eben auch mit Zeit, viel Zeit. Was läge also näher, als einen Teil davon wieder umgekehrt einzusetzen, d.h. mehr Zeit zu haben auf Kosten von weniger Einnahmen. Das klingt banal, erweist sich in der Praxis jedoch als schwieriger als man denkt. Das soll heute aber gar nicht das Thema sein.

Zeit verschenken?

Ein weiterer Grund, warum sich viele mehr Zeit wünschen, liegt sicherlich darin, dass das Angebot für den Vertreib derselben nie größer und bunter war als es das heute ist. Unzählige Marketingexperten sind tagein tagaus damit beschäftigt uns mit tollen Produkte, Ideen und Hirngespinsten dafür zu begeistern.

Wer fragt sich heute denn nicht, ob er sein Leben auch wirklich lebt, ob er sich darin auch selbst verwirklicht?

Jetzt kurz vor Weihnachten wurde sogar schon beworben, dass man Zeit verschenken könne, nämlich gemeinsame Zeit bei einer natürlich zu kaufenden Aktivität. Dafür sollte man jedoch kein Produkt brauchen…

Zu viel Zeit

Wie kann es da sein, dass einem der Gedanke kommt, dass man gerade zu viel Zeit haben könnte? Und noch dazu zu viel Zeit zum Laufen?

Ja, darauf bin ich wirklich gekommen.

Und das ging so:

Wir haben die Weihnachtsfeiertage dieses Jahr wieder im kleinsten Familienkreis, also zu dritt, sehr geruhsam und besinnlich zuhause verbracht. Erst danach sind wir schön ausgeruht in die alte Heimat nach Oberfranken gefahren und haben dann fünf sehr schöne, mit Familien- und Freundschaftsbesuchen gut durch getaktete Anschlussfeiertage verbracht. Natürlich durfte auch unsere schon traditionelle – diesmal „saukalte“ – Nachtwanderung zum Jahreswechsel nicht fehlen. Und sie war trotz der Kälte toll. Am Neujahrstag ging es dann zurück nach Oberbayern. Soweit so gut.

Zum Laufen bin ich in diesen Tagen nicht oft gekommen, aber dafür war ja jetzt noch Zeit.

Gestern hatte ich nämlich noch frei und es stand (Hurra!) nichts, wirklich absolut nichts auf dem Programm, außer einem kleinen (Nachhol-) Lauf natürlich.

Da ich dafür den ganzen Tag Zeit hatte und weil es ja so kalt und grau draußen war, habe ich erstmal sehr lange gefrühstückt. Auch danach sah es draußen leider nicht freundlicher aus. Und da ich in Oberfranken nicht wirklich online war, gab es auf den gewohnten Seiten und Blogs genug Lesestoff um die freie Zeit zu füllen. Die zwischenzeitlich dabei konsultierte Wetterseite versprach Schneefall zum Nachmittag. Den galt es natürlich abzuwarten, denn was gibt es Schöneres als auf frischem Schnee dahin zu traben.

So verging Stunde um Stunde meines freien Tages und plötzlich war es mitten am Nachmittag, was um diese Jahreszeit gar nicht gut ist. Noch eine Stunde, dann würde es richtig dunkel werden. Schneefall? Fehlanzeige. Was tun?

Weiter abwarten um dann vielleicht doch noch im Schnee laufen zu können – nur eben bei Nacht?

Mit einem viel sagenden und noch mehr wissenden

„Wolltest Du nicht laufen gehen?“

gab mir meine Frau dann den entscheidenden Impuls.

Rein in die Klamotten und raus ins mittlerweile ziemlich düstere und kalte Grau des frühen Abends.

Was soll ich noch sagen? Der Lauf war dann schon ok so. Eine lockere Stunde durch den Wald, wie sonst eben auch. Wie an einem gewöhnlichen Arbeitstag. Nur – dafür hätte ich keinen Urlaub gebraucht.

Der Schneefall kam dann natürlich auch, pünktlich als ich aus der Dusche kam. Verdammter Mist.

Manches ändert sich nie

Zum Glück hatte ich heute auch noch frei. Und wann bin ich heute wohl raus in den schönen, aber nicht mehr ganz jungfräulichen Schnee?

Das Mittagessen schmeckte heute nach dem Lauf jedenfalls viel besser als gestern davor.

Ein großer Aufriss um eine kleine Geschichte?

Ja und nein. Denn diese unspektakuläre Geschichte passiert mir leider fast jedes Mal, wenn ich zu viel Zeit habe. Ein Glück, dass das nicht so oft vorkommt.

Gute Vorsätze habe ich gerade nicht nur diesbezüglich keine. Willkommen 2017!

22 Gedanken zu „Viel Zeit“

  1. Hallo wünsche dir viel zeit für deine Familie für dein Hobby und viel Zeit zum schreiben auf deinem laufblog. Gruß aus Ägypten Günter

  2. Lieber Sebastian,
    ich kenn das sehr gut, wenn man keine echte Tagesstruktur hat, verschiebt man selbst die angenehmen Dinge. Die normale Alltagshektik ist oft „produktiver“ auch in Bezug auf die Freizeit, da alles geplant und strukturiert ist, so geht es mir auf jeden Fall.
    Dennoch, genieß das „Zuviel“ an Zeit, man muss sich auch mal die Zeit für sowas nehmen 😉

    Salut

    1. Lieber Christian,

      Genau das ist es natürlich, die fehlende Struktur an solchen Tagen. Ich kann die schon auch genießen und trotzdem ist es retrospektiv manchmal schade, wenn man nicht mehr gemacht hat aus so einem Tag.

      Aber hoppla, genau da schlägt er wieder zu, der ruhelose Zeitgeist, nur nichts verpassen…
      Schrecklich 😉

      Beste Grüße
      Sebastian

  3. Lieber Sebastian,

    Zeit ist der eine, Tagesstruktur der andere Faktor. Wenn man an freien Tagen so im Nichts schwimmt, kann man die Zeit schon mal einfach so verdaddeln. Das kann an einzelnen Tagen doch auch einfach mal herrlich sein.

    Und laufen kann man dann doch immer noch an den Tagen, wo man nicht soviel Zeit hat 😀

    Viele Grüße
    Volker

    1. Hallo Volker,

      Das klingt mal nach einer echt guten Idee. Vielleicht sollte ich mir an meinen freien Tagen einfach vornehmen, nicht laufen zu gehen 🙂 … ähnlich habe ich das ja dieses Jahr im Sommerurlaub gehalten. Und der war trotzdem – oder gerade deswegen – sehr schön und erholsam. Wahrscheinlich gehört für mich das Laufen schon mehr in den Alltag als in meine freien Tage. Auch gut, denn so kommen sicher mehr Kilometer zusammen als umgekehrt 😉

      Beste Grüße
      Sebastian

  4. Lieber Sebastian, ist doch wunderbar, einfach mal so entspannt zu sein, dass sogar das Laufen nach hinten geschoben wird. Du bist mit Sicherheit nicht der einzige dem das so geht 😉 Ich behaupte mal wir brauchen das ab und zu, um die völlig durchgetakteten Tage wegstecken zu können. Gehört mit zum Thema Energie tanken.
    Genieß es ausgiebig dass du auch mal „zuviel“ Zeit hast, es gibt schließlich auch andere Tage, und die dürften in der Überzahl sein.
    Beste Grüße, Oliver

    1. Lieber Oliver,

      Da hast Du natürlich Recht. Ich möchte auch den Teufel tun mich über zu viel Zeit zu beschweren. Mir ging es um die Beschreibung eines kleinen, den meisten bekannten, Phänomens, das ist ja eine meiner Leidenschaften. Aber das weißt Du ja 🙂

      … und ich habe die Feiertage selbstverständlich genossen, und wie!

      Beste Grüße
      Sebastian

  5. Zu viel Zeit ist relativ 🙂 Ich finde es wunderbar, wenn ich die Möglichkeit habe laufen zu gehen, ohne müde zu sein (von der Arbeit) und auch keinen Zeitdruck habe, einfach loslaufen kann und gucke, wo es mich diesmal hin verschlägt. Oder aber auch richtig kraftraubende, sehr lange Läufe zu machen, mit dem Wissen dass ich mich noch am selben Tag davon erholen kann. Oder eben auch anschließend mal richtig zu kochen und nicht nur schnell das Notwendigste in die Pfanne zu schmeißen. Mein Kopf wird in solchen Zeiten sehr viel klarer und der Druck entweicht ganz langsam, ich nehme mich wieder bewusster wahr, manchmal bin ich innerlich ganz taub, weil mich der Alltag so in seinen Klauen hält, dass jegliches Denken innerhalb dieser „misslichen“ Situation nur dazu führt, dass es mich unglücklich macht. Das alles sind Phasen, schwarze und weiße (natürlich gibt es auch viele graue 😉 ). Klar, man fragt sich, ob man wirklich lebt, das mache ich auch. Wichtig ist dass man Perspektiven sieht und darauf zusteuert und den Mut hat etwas zu verändern, anstatt das nur kundzutun.

    Und..Zeit hat man nicht, die nimmt man sich – da steckt so viel Wahres drin. Manches muss man einfach durchziehen bzw auch mal egoistisch sein und sich die Zeit für das nehmen was für einen persönlich wirklich wichtig ist. Nur viele wissen das gar nicht mehr so genau, das ist aber nur mein Eindruck. Lieber bespaßen lassen, als selbst etwas zu tun..das macht auf Dauer nicht glücklich.

    Zu viel Zeit hat man, wenn man keine Ziele hat!

    LG,
    Jamie

    1. Hallo Jamie,

      Dein Schlusssatz gefällt mir. Ich verfolge zwar selbst kaum noch läuferische oder sportliche Ziele, aber das heißt nicht, dass ich ziellos bin. Nur sind meine Ziele immer weniger physischer Art, zumindest bilde ich mir das ein. Aber uns trennen wohl auch ein paar Jahre 😉

      Aus deinen Zeilen kann man stets das starke Feuer herauslesen, das in Dir brennt. Das ist klasse und macht Spaß.

      Was den Egoismus betrifft bin ich eher der Meinung, dass die meisten von uns schon zu viel mit sich selbst beschäftigt sind und dass uns weniger Egoismus besser täte als mehr davon.

      Beste Grüße
      Sebastian

      1. Das mit den Zielen meinte ich ganz allgemein 🙂 Vielleicht habe ich teilweise mehr von meiner Warte aus gesprochen – ich habe grundsätzlich das „Problem“, auch mal nein zu sagen und neige dazu es eher anderen recht zu machen als mir selbst. Wenn man die Welt im Allgemeinen betrachtet stimme ich dir vollkommen zu, es herrscht eher zuviel Eogismus!

        1. Das mit „den anderen recht machen wollen“ ist übrigens mal eine Sache, die sich mit dem älter werden verbessert. Daran merke ich dann auch immer, dass ich noch viel Luft habe 😉

          Wie sagte ein ehemaliger bayerischer Ministerpräsident wohl so schön: „Everybody’s Darling is everybody’s Depp“ 🙂 und das war einer der eher seltenen Fälle, in dem ich mit ihm einer Meinung war.

  6. Lieber Sebastian, Zeit, sich über Zeit Gedanken zu machen, du machst es uns vor .

    Bin in der glücklichen Lage, alle Zeit der Welt zu haben, für andere und natürlich auch für mich. Das war nicht immer so, aber ich habe mir immer das Recht bewahrt, mir die Zeit zu nehmen, die mir meiner Meinung nach zusteht.

    Und ich stimme Jamie zu, hier und da sich selbst eine Portion Egoismus zu gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das bekommt mir, aber auch meiner unmittelbaren Umgebung sehr gut, wenn sie dadurch einen Mitmenschen an ihrer Seite weiß, der – gerade deswegen, weil er sich die Zeit nimmt – ein ausgeglicheneres Leben führt, als die, die ihr hinterher rennen. Das aus meiner Erfahrungskiste.

    Dazu kann ich dir dieses Buch wärmstens an ♥ legen: http://www.buecher.de/shop/durchsetzen/die-kunst-ein-egoist-zu-sein/kirschner-josef/products_products/detail/prod_id/08167752/

    In diesem Sinn – pass gut auf dich auf (kann ja nicht schaden – auch nicht im neuen Jahr !!) 😉

    1. Liebe Margitta,

      Das hast Du wirklich schön und vor allem treffend formuliert. Aus dieser Perspektive bin ich mal wieder voll bei Dir.

      Das schlägt in die selbe Kerbe wie eine andere Aussage, die ich mal aufgeschnappt habe, und von der ich längst überzeugt bin. „Wer sich selbst nicht liebt, der kann auch andere nicht lieben.“

      Deswegen bin ich auch etwas zurückhaltend mit Zeitgenossen, die sich selbst nicht leiden können.

      Zum Buchtipp: Danke, aber der Titel schreckt mich ab. Ich habe da nämlich ausnahmsweise mal keine Baustelle 😉

      Beste Grüße
      Sebastian

  7. Muss dir keine Angst machen, hatte und habe auch keine Baustelle, im Gegenteil, ich fühle mich bestätigt in meinem Tun !

    Und das mit der Selbstliebe – da kann ich dir nur zustimmen – YES – auf der ganzen Linie !

    ciaooo ich bin so gut drauf !

  8. Hallo,
    ja die Zeit ist schon was verrücktes.
    Will man möglichst viel rein packen, ist sie plötzlich Mangelware.
    Aufmerksamkeit und Achtsamkeit will sie, wie eine Diva.
    Wir haben nur 24 Stunden täglich von ihr, doch hat der eine mehr der andere weniger.
    Ich versteh es nicht ..
    VG. Günther

    1. Hallo Günther,

      Zum Glück muss man nicht alles verstehen. Ich empfinde das zunehmend sogar als befreiend 🙂 und die Tatsache, dass es so ist, schafft irgendwie auch Luft für mehr.

      Beste Grüße
      Sebastian

  9. Hi Sebastian,

    sehr schön seziert hast du dein Erlebnis mit der freien Zeit, die einem umso eher zwischen den Fingern zerrinnt, je mehr man von ihr hat. Erinnert mich an den Existenzialisten Camus, der sich dem Absurden nähert und es als ungeheure Energiequelle für ein reiches Leben am Rande des Wahnsinns beschreibt (ich übertreibe).
    Du bist übrigens in guter Gesellschaft: die Reporterin Greta Taubert hat in ihrem Buch „Im Club der Zeitmillionäre“ in 15 Episoden ebenfalls ihre Erlebnisse mit freier Zeit beschrieben; ich kann dir das Buch nur wärmstens empfehlen, muss allerdings gleich auch vor der Gefahr warnen, dass an einige der dort beschriebenen Lebensmodelle durchaus eine gewisse Ansteckungsgefahr bergen.

    Liebe Grüße
    Wolfgang

  10. Lieber Wolfgang,

    Ich staune wirklich wie viel Du liest. Ich gebe mir ja auch alle Mühe, aber Du hast ja wirklich immer einen passenden Buchtipp parat. Angst vor Alternativen Lebensmodellen habe ich im übrigen nicht 😉

    Und Du übertreibst natürlich maßlos. Am Rande des Wahnsinns lebe ich hoffentlich ni…. naja, manchmal vielleicht ein bisschen.

    Wie pflegt ein guter Freund von mir in derartigen Situationen zu sagen: Sch… Leben, aber schön 😉

    Beste Grüße
    Sebastian

  11. Hallo Sebastian,
    Ist schon so eine Sache mit der Zeit und der Tagesstruktur.
    Ich kenne viele Leute die seit Jahren die Arbeitstage bis zur Rente gezählt haben um dann endlich richtig Leben zu können…
    Aber dann nach einigen Monaten konnten sie mit der Freizeit nichts mehr anfangen… es fehlte der Sinn, die Struktur. Irgendwann war die Hütte aufgeräumt, der Garten war in Schuss gebracht, das Auto war sauber, die Fernsehsender würden langweilig, die Bekannten hatten sich nichts neues mehr zu erzählen…. Es fehlten die Hobbys, die Aufgaben, der Lebenssinn…
    Das zeigt mir, wer jetzt wenig Zeit übrig hat macht unbewusst vieles Richtig da er viele Baustellen hat die es gilt abzuarbeiten.
    Von daher denke ich, super dass meine Tage sehr schnell vorbei sind und ich trotzdem immer wieder eine Auszeit zum Laufen finde….
    Auf ein bewusstes 2017
    Helmut

    1. Lieber Helmut,

      Sehr schöner Gedanke zum Thema Zeit und Tagesstruktur! Darüber habe ich schon so oft nachgedacht.

      Zum einen bin ich damit im nächsten Verwandtenkreis selbst konfrontiert und zum anderen, was ich viel schlimmer finde, im Kreise meiner Altersgenossen, wenn der Satz kommt: „Noch 20 Jahre bis zur Rente, aber dann…“

      In diesem Satz steckt soviel Bedauernswertes. Das wesentliche ist die fehlende Erkenntnis, dass man JETZT lebt, und wenn einem da nichts anderes einfällt, als auf die Rente zu warten, dann sollte man dringend mal am eigenen Bewusstsein schrauben.

      Schön, dass es bei Dir nicht so ist. Und dadurch dass Du in Bewegung bleibst, trägst Du ja schon wesentlich dazu bei, dass das möglichst lange so bleibt.

      So wünsche ich mir das fürs Alter auch – so es jemals dazu kommt. Bis dahin gebe ich mir die größte Mühe schon so sehr zu leben wie möglich, was bei zahlreichen unvermeidbaren (auch sinnfreien) Verpflichtungen natürlich nicht durchgängig funktionieren kann.

      Beste Grüße
      Sebastian

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